Futures (Terminkontrakte)

Der Handel mit Futures (Terminkontrakten) ist die Königsklasse der Spekulation und wird als Instrument in dem Börsenbrief HAACK-DAILY neben anderen Instrumenten, wie Optionen, Optionsscheinen, CfDs und anderen Hebelprodukten, ebenfalls eingesetzt. Theoretisch kann das Risiko unbegrenzt sein, aber in der Praxis des Börsenbriefs wird es über Stoppkurse begrenzt. Im Prinzip ist ein Terminkontrakt ein Vertrag zwischen zwei Parteien zur Lieferung und Abnahme einer Ware zu einem bestimmten in der Zukunft liegenden Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis (dem Kauf- bzw. Verkaufskurs). An den Terminbörsen sind die Terminkontrakte zur besseren Handelbarkeit bezüglich ihres sog. Underlyings (z.B. Rohstoff, Index, synthetische Anleihe, Währung), des Erfüllungstermins (Laufzeit des Kontraktes), der Größe (Liefermenge) und der Minimum-Kursveränderung standardisiert. Für den Börsenbrief HAACK-DAILY hat dieses jedoch geringere Relevanz.

In der Spekulation geht es jedoch nur darum, von einer Kursveränderung innerhalb der Kontraktlaufzeit zu profitieren.  Die Kursdifferenz zwischen Kauf und Verkauf macht dann den Gewinn/Verlust aus, auf den der Börsenbrief spekuliert.

Beispiel: Im DAX-Future macht 1 Punkt Kursveränderung 25 Euro Wertveränderung je Kontrakt aus. Bei einer Empfehlung des Börsenbriefs zum Kauf zu 7200 (der Spekulant geht „long“)  und einer Verkaufsempfehlung zu 7210 Punkten, hätte ein der Börsenbrief also 10 x 25 Euro = 250 Euro gewonnen.

Mit Terminkontrakten kann man aber auch auf fallende Kurse spekulieren, d.h. man geht „short“. In diesem Fall verkauft der Spekulant also zunächst (er ist dann short) mit der Erwartung, dass er später wieder niedriger zurück kaufen kann. Das ist der klassische Leerverkauf, der ebenfalls im Börsenbrief regelmäßig empfohlen wird.

Beispiel: Im Eurostoxx50-Future macht 1 Punkt Kursveränderung 10 Euro Wertveränderung je Kontrakt aus. Verkauft der Börsenbrief bei 3100 und empfiehlt er eine Eindeckung bei 3050 (er kauft zurück), dann hätte der Börsenbrief je Kontrakt 50 x 10 = 500 Euro gewonnen. Wäre der Kurs jedoch auf 3200 gestiegen und er hätte zu diesem Kurs zurück gekauft, dann würde der Verlust für die HAACK-DAILY 100 x 10 = 1000 Euro betragen.  Da Kurse theoretisch unbegrenzt steigen können, ist der theoretische Verlust bei Short-Spekulationen (Leerverkauf) unbegrenzt. Bei Long-Positionen ist der maximale Verlust der gesamte Kontraktwert, da ein Kurs höchstens auf 0 fallen kann.

Bei einer Spekulation mit Terminkontrakten muss man nicht den gesamten Kontraktwert als Kapital einsetzen, sonder nur einen bestimmten Teil als Sicherheitseinschuss hinterlegen, die sog. Margin. Die Höhe der Margin setzt die jeweilige Terminbörse fest (im DAX, Eurostoxx 50 oder Euro Bund z.B. die EUREX).  Erhöht sich die Volatilität des Underlyings (Basiswert) signifikant, können die Terminbörse auch während der Laufzeit eines schon bestehenden Kontraktes die Margin erhöhen, so dass der Spekulant nachschusspflichtig werden kann. Ein Nachschuss wird ebenfalls gefordert, wenn ein bestimmter Teil der Margin durch aufgelaufene Buchverluste  verloren wurde. Allerdings werden dabei Buchgewinne aus anderen Terminkontrakten im Depot mit Verlusten verrechnet. Wird eine Position glattgestellt, dann wird die Margin wieder zurück gezahlt plus dem erzielten Gewinn bzw. abzüglich dem erlittenen Verlust. Damit Sie in diesem Haifischbecken den Überblick behalten, gibt Ihnen die HAACK-DAILY tägliche klar strukturierte Handlungsanweisungen für die wichtigsten Märkte.

 

{$trackingcode}