CFDs

CfD ist die Abkürzung für Contract of Difference. Und das ist es auch, ein Differenzgeschäft. Es geht nur um die Differenz zwischen Kauf und Verkauf, die ermittelt den Gewinn in der Position. Durch die Höhe der zu hinterlegenden Margin (Sicherheitseinschuss) ergibt sich sodann der Hebel der Spekulation.  Für einen Kauf muss man also nur einen Teil der Summe aufwenden, die man effektiv bewegt.  Bei Aktien beträgt der Einschuss oft nur 5 % des Aktienwertes, womit der Hebel 20 beträgt. Man kann mit CFD’s aber nicht nur auf steigende Kurse spekulieren (Long-Position) sondern auch auf fallende (Short-Position).

Ermittlung des Gewinns: Bei der Glattstellung der Position bestimmt die Differenz des Kontraktwerts bei Eröffnung und des Kontraktwerts bei Schließung den Gewinn bzw. Verlust für die Position.  Man kann zur Verlustbegrenzung Stopmarken setzen. Der Börsenbrief HAACK-DAILY gibt bei jeder Empfehlung einen  konkreten Stop an. Viele CFD-Anbieter bieten auch garantierte Stops an, was aber Gebühren kostet. Bei diesen garantierten Stops ist man vor einer Schlechterausführung bei Eröffnungslücken gefeit. CFDs haben keine Laufzeitbegrenzung, können also sehr lange gehalten werden. Jedoch muss man Finanzierungskosten zahlen (da man ja nur einen Teil des Kontraktwertes als Sicherheit hinterlegen muss).  Zudem muss nachgeschossen werden, wenn Buchverluste einen bestimmten Teil des Sicherheitseinschusses aufgebraucht haben.

Insgesamt kommen CFD's dem Future-Handel sehr nahe, allerdings besteht ein gewisses Emittenten-Risiko, das sich aus der Bonität des CFD-Anbieter  und der Art des Kontos ergibt. Große seriöse CFD-Broker bieten sog. „Segregated Accounts“ an. Das heißt, die Konten der Kunden sind von den Konten des Brokerhauses getrennt und bei Insolvenz des Brokerhauses  kommen die Kunden an Ihr Geld. Der Börsenbrief HAACK-DAILY empfiehlt, so wie andere Börsendienste auch, auf einen erfahrenen seriösen CFD-Anbieter zurückzugreifen.

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